BITTE ADDEN!

BITTE ADDEN!
ADD THIS!

13. Dezember 2017

Leistung der Stromnetze steigern, Kosten der Energiewende senken


Agora Energiewende schlägt Sofortmaßnahmen zur Optimierung des Netzbetriebs vor. Umsetzung ist vergleichsweise einfach und schnell möglich.

Berlin, 7. Dezember 2017. Die Leistung der großen Stromübertragungsnetze lässt sich durch eine Reihe von kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen deutlich steigern. Dadurch werden Netzüberlastungen vermindert und somit Kosten für die Abregelung von Erneuerbare-Energien-Anlagen sowie den sogenannten Redispatch eingespart. So kann die Energiewende effizienter gelingen. Das zeigt ein neues Impulspapier von Agora Energiewende. Ein Nebeneffekt der Netzoptimierung besteht darin, dass sie die einheitliche Gebotszone im deutschen Strommarkt stärkt.
Zu den Sofortmaßnahmen zählt die Temperaturüberwachung von Höchstspannungsleitungen, wodurch sich deren Transportkapazität an windreichen Tagen erhöhen lässt. Ebenso zählt dazu der Austausch der herkömmlichen Leiterseile an den Hochspannungsmasten durch Hochtemperaturleiterseile, die bei großer Strombelastung weniger durchhängen und deshalb nicht in die Nähe von Hindernissen wie zum Beispiel Bäumen geraten können. Auch der Einsatz von speziellen Transformatoren – sogenannten Querreglern – mit denen sich Stromflüsse innerhalb des Stromnetzes von stark beanspruchten auf weniger belastete Netzabschnitte umleiten lassen, gehört zu dem Maßnahmenkatalog. Üblicherweise lassen sich diese Maßnahmen innerhalb von zwei bis vier Jahren realisieren.
„Der Übertragungsnetzausbau ist ein wesentlicher Baustein der Energiewende, den wir brauchen. Aber die Stromautobahnen werden erst nach 2025 vollständig realisiert sein. Bis dahin werden wir stetig steigende Abregelungen von Windstrom und Netzengpässe erleben, wenn wir nicht kurzfristig gegensteuern. Wir brauchen deshalb ein Sofortprogramm zur Optimierung der Bestandsnetze“, sagt Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende.
Obwohl die Maßnahmen bereits vielfach in der Praxis erprobt wurden, mangelt es noch an der breiten Umsetzung. Deswegen sollten Bundesnetzagentur und Übertragungsnetzbetreiber nach Empfehlung von Agora Energiewende Roadmaps zur flächendeckenden Einführung der Technologien vereinbaren, jeweils mit klaren Zeitzielen. Agora Energiewende regt zudem an, die Stromnetzregulierung und die Genehmigungsverfahren so zu überarbeiten, dass solche Sofortmaßnahmen schnell und unkompliziert angewendet werden können.
„Die kurzfristigen Optimierungsmaßnahmen helfen dabei, die vorhandenen Potenziale der Stromnetze zu heben. Da die Ersparnisse im Bereich von einigen hundert Millionen Euro jährlich liegen können, sollte die nächste Bundesregierung hier schnell tätig werden“, empfiehlt Graichen. „Auch mit Blick auf die Bestrebungen der Europäischen Kommission, den Zuschnitt der Gebotszonen im Strommarkt stärker von Netzengpässen abhängig zu machen, wäre die Regierung gut beraten, die Sofortmaßnahmen schnell anzugehen. Denn letztlich lassen sich damit auch die innerdeutschen Netzengpässe reduzieren. Andernfalls droht eine Teilung des deutschen Strommarkts in zwei Preiszonen.“
In dem Impulspapier „Optimierung der Stromnetze“ werden die kurzfristig möglichen Maßnahmen eingehend beschrieben, inklusive der nötigen regulatorischen Änderungen. Wie sich diese qualitativen Aussagen konkret auf den Betrieb der Stromnetze auswirken können, müsste im Zuge von Modellierungen und weiteren Untersuchungen geklärt werden. In diesem Zuge könnte auch die Höhe der möglichen Kostenreduktionen im Netzbetrieb beziffert werden. „Wir möchten mit diesem Papier den Anstoß geben, diese Fragen weiter zu untersuchen“, sagt Graichen.
Das Papier steht kostenlos unter www.agora-energiewende.de zum Download zur Verfügung. Gemeinsam mit einer ausführlichen Studie zu den langfristig möglichen Instrumenten für einen verbesserten Netzbetrieb wird es am 9. Januar 2018 in Berlin der Fachöffentlichkeit vorgestellt werden. Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist ebenfalls auf der Webseite von Agora Energiewende möglich.

Oscar Wilde

Das Gedächtnis ist das Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen.

Oscar Wilde

Bredstedt: Amt soll frackingfreie Zone werden | shz.de

Bredstedt: Amt soll frackingfreie Zone werden | shz.de



Die Mitglieder des Amtsausschusses Mittleres Nordfriesland sprechen sich einstimmig gegen die umstrittene Methode aus. – Quelle: https://www.shz.de/18562951 ©2017

Sacharow-Preis für Gewalttäter aus Venezuela diskreditiert Europaparlament

„Die Entscheidung der Konferenz der Präsidenten des Europaparlaments, gegen den Widerstand von Abgeordneten die Hardliner der venezolanischen Opposition mit dem Sacharow-Preis auszuzeichnen, ist skandalös und zynisch“, erklärt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, zur heutigen Preisübergabe im Europäischen Parlament in Straßburg. Die Außenpolitikern weiter:

„Während Sacharows Kritik an der sowjetischen Führung stets von Gewaltfreiheit geprägt war, stehen einige der nun Prämierten aus Venezuela für das krasse Gegenteil: blutige Proteste, Putschversuche, Schwulenhass und Rechtsextremismus. Leopoldo López hat 2002 einen Putsch gegen die Regierung unterstützt. Antonio Ledezma ist mitverantwortlich für die Niederschlagung von Sozialprotesten 1989 mit mutmaßlich tausenden Toten. Und Lorent Saleh unterhielt Kontakte zu Neonazis sowie rechtsextremen Paramilitärs in Kolumbien.

An Zynismus kaum zu überbieten ist die Behauptung des Preiskomitees, in Venezuela seien jüngst ‚mehr als 130 Oppositionelle ermordet‘ worden. Denn tatsächlich handelt es sich bei den Opfern, von denen jedes einzelne eines zu viel ist, nicht nur um Tote durch Polizeigewalt, sondern auch um Unbeteiligte und ebenso Anhänger der Regierung, von denen einige von Oppositionellen bei lebendigem Leib verbrannt wurden.


Angesichts dieser Instrumentalisierung des Sacharow-Preises unterstützen wir die Forderung der Linksfraktion im Europaparlament, GUE/NGL, das gesamte Parlament über die Preisvergabe entscheiden zu lassen. Zudem sollte bei solchen Entscheidungen wieder das Konsensprinzip gelten.“ 

12. Dezember 2017

AXA setzt Divestment-Meilenstein - Massiver Abbau von Kohle- und Teersand-Investitionen

• Erster Großinvestor, der "Global Coal Exit List" von urgewald nutzt
• RWE und Uniper von Divestment-Beschluss betroffen
• NGOs fordern Allianz auf gleichzuziehen
Paris, 12.12.2017  Die NGOs Les Amis de la Terre (Frankreich) und urgewald (Deutschland) begrüßen die heutige Divestment-Ankündigung des französischen Versicherers AXA, das drittgrößte Versicherungsunternehmen der Welt. Nach einer ersten Reduzierung der Kohleinvestitionen im Jahr 2015 kündigte der Konzernchef Thomas Buberl auf dem heutigen "One Planet Summit" in Paris an, dass AXA weitere 2,4 Mrd. Euro an Kohle-Anlagen und 700 Mio. Euro an Teersand-Anlagen im Rahmen seiner Klimaschutzstrategie veräußern wird.
„AXA geht damit weit über das hinaus, was andere globale Investoren wie der Norwegische Pensionsfonds und Allianz getan haben“, sagt Heffa Schücking, Geschäftsführerin von urgewald. Laut seinen neuen Richtlinien [1] wird der Versicherer Unternehmen aus seinem Portfolio ausschließen, die mehr als 30 Prozent ihres Stroms oder ihrer Umsätze aus Kohle beziehen, ähnlich dem Divestment-Schritt der deutschen Allianz im Jahr 2015. Darüber hinaus will AXA auch die größten Kohleproduzenten (Produktion von über 20 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr) sowie alle Unternehmen, die den Bau von Kraftwerken mit über 3.000 Megawatt neuer Kohlekapazität planen, desinvestieren – wozu Allianz bislang nicht bereit ist.
„Die Tatsache, dass AXA auch große und diversifizierte Unternehmen wie Marubeni oder Glencore veräußert, macht den Versicherer zu einem Vorbild in der Finanzwelt. Aktien und Anleihen dieser beiden Konzerne sind bei fast allen großen Investoren zu finden, obwohl Marubeni einer der größten Kohlekraftwerksentwickler und Glencore der achtgrößte Kohleproduzent weltweit ist. „AXA wirft auch RWE und Uniper aus dem Portfolio, ein klares Warnsignal an Kohle-Riesen, dass ihr klimaschädliches Geschäft auf den Finanzmärkten zunehmend als Gefahr angesehen wird“, so Schücking.
In der Stellungnahme bestätigt AXA, dass der Konzern die "Global Coal Exit List" von urgewald als Richtschnur für den Verkauf von Kohle-Investitionen verwendet. urgewald hat die Datenbank nach zweijähriger Recherche Anfang November veröffentlicht. Sie ist die erste detailreiche Übersicht über alle knapp 800 wichtigen Konzerne aus der globalen Kohle-Lieferkette. [2]
Gestern veröffentlichte urgewald als Teil einer NGO-Koalition den Bericht "Investors vs. the Paris Agreement", der zeigt, dass AXA derzeit auf Platz 32 der größten Investoren in Kohlekraftwerksentwickler liegt. Der US-Vermögensverwalter BlackRock steht auf Platz 1 und die deutsche Allianz auf Platz 23. [3] „AXAs Divestment-Schritt bedeutet, dass viele dieser Entwickler aus dem Portfolio geworfen werden“, sagt Lucie Pinson, Finanz-Campaignerin von Amis de la Terre. „AXA hat sich außerdem verpflichtet, sein Divestment auf die zerstörerische Teersandindustrie anzuwenden. Der Konzern beendet auch die Versicherung neuer Kohle- und Teersandprojekte sowie von Infrastruktur wie Pipelines und setzt damit ein Zeichen für die gesamte Versicherungswirtschaft.“ Schücking ergänzt: „Die Allianz muss nachziehen, will sie beim Klimaschutz nicht abgehängt werden.“
Für eine tiefergehende Analyse des AXA-Divestments sowie einiger kritischer Punkte, siehe: www.amisdelaterre.org/IMG/pdf/ngo_analysisaxa.pdf

Kooperationskoalition in Verbindung mit mehr Bürgereinfluss wäre Frischzellenkur für die Demokratie

Mehr Demokratie e.V.
Bundesverband
Pressemitteilung 
12.12.17
+++ Mehr Demokratie: Koko eine Perspektive +++ Der Verein Mehr Demokratie begrüßt die von der SPD-Linken um Matthias Miersch eingebrachte Idee einer Kooperationskoalition (Koko). „Ein Koalitionsvertrag, der nur bestimmte Projekte festschreibt und bewusst Raum lässt für aktuelle Entwicklungen, ist eine Perspektive in der festgefahrenen Koalitionsdebatte“, sagt Claudine Nierth, Vorstandssprecherin des Vereins Mehr Demokratie. „Eine offenere Zusammenarbeit der Parteien stärkt die Parlamente, weil wieder echte Debatten geführt werden. Die Parlamente könnten wieder an Bedeutung gewinnen. Zugleich stärkt eine Koko die einzelnen Regierungsparteien, weil sie ihre eigenen Themen setzen können.“ Statt die im Koalitionsvertrag vorgegebenen Gesetze abzuarbeiten, könnte die Politik besser auf politische Entwicklungen reagieren, erklärt Nierth. „Martin Schulz hat angekündigt, während der Legislaturperiode auch stärker auf aktuelle Strömungen in der Gesellschaft eingehen zu wollen. Bundesweite Volksabstimmungen wären das perfekte Instrument, um auszumachen, welche Themen die Menschen wirklich bewegen und wo der Mitsprache bedarf groß ist“, sagt Nierth weiter. „Eine Koko in Verbindung mit dem Ausbau von Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie wäre ein Ausweg aus der scheinbaren Alternativlosigkeit.“

Pflegenotstand - ZDFmediathek

Pflegenotstand - ZDFmediathek



Comedy | Die Anstalt-Pflegenotstand



Max und Claus zeigen an ihrer Tafel, warum das reichste Land der Welt einen Pflegenotstand hat.

Penguin Cafe Orchestra-From The Colonies (1976) HD

Rückruf angeordnet: Kraftfahrt-Bundesamt weist Abschalteinrichtung bei VW-Touareg nach | Nachricht | finanzen.net

Rückruf angeordnet: Kraftfahrt-Bundesamt weist Abschalteinrichtung bei VW-Touareg nach | Nachricht | finanzen.net



Nach langer Prüfung hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auch beim Volkswagen Touareg zwei unzulässige Abschalteinrichtungen nachgewiesen.

Mietexplosion in den Städten - Selbst Besserverdienende geraten unter Druck

Mietexplosion in den Städten - Selbst Besserverdienende geraten unter Druck



Bezahlbarer Wohnraum in den Innenstädten wird knapp. Ein Gegenmittel: mehr sozialer Wohnungsbau. Der Mittelschicht hilft das allerdings nicht. Auch Krankenschwestern und Feuerwehrleute fänden immer schwerer Wohnungen, warnt die Soziologin Christine Hannemann. Sogar Besserverdienende seien inzwischen betroffen.

Stuttgart 21 - Käse voller Würmer - Ihre SZ - Süddeutsche.de

Stuttgart 21 - Käse voller Würmer - Ihre SZ - Süddeutsche.de



Das Jahrhundertbauwerk Stuttgart 21 wird noch einmal teurer als geplant. Leser überrascht das nicht. Für sie ist das nur eine weitere Bestätigung dafür, dass die Bahn und alle, die das Projekt hochhalten, das Volk auf falschen Grundlagen entscheiden ließen.

Über 150.000 Menschen haben unterschrieben - weg mit §219a

„Über 150.000 Menschen haben für eine Streichung des Paragraphen 219a aus dem Strafgesetzbuch unterschrieben und fordern damit die ersatzlose Abschaffung des sogenannten Werbeverbots von Schwangerschaftsabbrüchen. Heute Morgen wurden Kistenweise Unterschriften der Petition der Gießener Ärztin Kristina Hänel zur Abschaffung dieses unsäglichen Paragraphen an uns Abgeordnete übergeben. Und damit auch ein Auftrag: Wir müssen nun die Forderung in parlamentarisches Handeln übersetzen. DIE LINKE hat bereits einen Gesetzentwurf vorgelegt. Besser noch wäre eine gemeinsame Initiative über Fraktionsgrenzen hinweg. Die Chancen dafür stehen gut, entsprechende Gespräche stehen an“, so Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, zur heutigen Übergabe der Petition zur Streichung des §219a aus dem StGB. Möhring weiter:

„Schwangerschaftsabbrüche gehören ganz grundsätzlich nicht ins Strafgesetzbuch. Der Paragraph 291a ist aber erst recht nicht haltbar. Es ist absolut widersprüchlich, wenn Schwangerschaftsabbrüche erlaubt sind, Frauen sich dann aber nicht darüber informieren können. Und es ist genauso absurd, wenn Ärztinnen und Ärzte nicht über die medizinischen Leistungen, die sie anbieten, informieren dürfen. Dass hier Handlungsbedarf im Sinne des Selbstbestimmungsrechts von Frauen besteht, ist so offensichtlich, dass ich sehr zuversichtlich bin, dass dieser Paragraph bald der Geschichte angehören wird.“ 

Klimagipfel-Blamage von Paris: Merkel versetzt Macron

„Merkel ist ein klimapolitischer Totalausfall: In Paris hätte die deutsche Regierungschefin ein starkes Zeichen für die Durchsetzung des UN-Klimaabkommens von Paris und gegen den unsäglichen Anti-Klimaschutz-Kurs von US-Präsident Donald Trump, der den Ausstieg der USA aus dem Klimavertrag angekündigt und Neuverhandlungen gefordert hat, setzen können. Stattdessen schickt die Bunderegierung Umweltministerin Barbara Hendricks unter den Eiffelturm, wo diese erklären muss, dass Deutschland seine selbstgesteckten Klimaziele krachend verfehlen wird", erklärt Lorenz Gösta Beutin, Klima- und Energiepolitiker der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den Klimagipfel "One Planet Summit" in Paris, veranstaltet von Frankreich, den Vereinten Nationen und der Weltbank. Beutin weiter:

„Dass Angela Merkel nicht am Klimagipfel teilnimmt, auf dem über fünfzig Staats- und Regierungschefs aus aller Welt die Umsetzung des historischen Klimaschutzabkommens von Paris von vor zwei Jahren voranbringen wollen, ist eine Blamage par excellence. Nach dem peinlichen Auftritt der Bundeskanzlerin auf dem UN-Klimagipfel in Bonn, bei der statt konkreter Klimaschutzmaßnahmen nur leere Worthülsen ergriffen wurden, leistet sich die selbsternannte Klimakanzlerin auf internationalem Parkett einen weiteren Fauxpas.

Der neoliberale Glaube des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der freie Markt und das private Kapital würden die Erderwärmung bremsen sowie die Schäden des Klimawandels bei Mensch und Natur beheben können, ist irrig. Der Kapitalismus funktioniert nur durch ungebremstes Wachstum und den Profit von wenigen, er ist Ursache, nicht Lösung für das Menschheitsproblem Klimawandel.


DIE LINKE fordert die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, deren Einnahmen anteilig als Klimawandelhilfen an die Länder des globalen Südens gehen. Auch müssen die Industrieländer ihrer Verpflichtung nachkommen, den Grünen Klimafonds ab 2020 mit jährlich 100 Milliarden US-Dollar zu füllen, und zwar ohne eine Verrechnung mit bestehenden Entwicklungshilfegeldern.“

Marktanteile von grünen Produkten steigen – CO2-Emissionen im Konsumsektor dennoch unverändert

Der Umsatz mit grünen Produkten in den Konsumbereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung ist 2015 um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Dennoch haben sich die CO2-Emissionen im Konsumsektor kaum verändert. Dies zeigt die Studie „Grüne Produkte in Deutschland 2017 – Marktbeobachtungen für die Umweltpolitik“ des Umweltbundesamtes (UBA). So sind die CO2-Emissionen im Konsumbereich von 7,9 Tonnen pro Person und Jahr im Jahr 2005 lediglich um ein Prozent auf 7,8 Tonnen im Jahr 2014 gesunken. „Die Richtung stimmt, aber der Umsatz mit umweltfreundlichen Produkten wächst zu langsam. Dies liegt vor allem daran, dass die Preise für Produkte nicht die realen Kosten für die Umwelt widerspiegeln. Unser Konsum trägt ganz wesentlich zu Umweltbelastungen bei, daher sollten die Umweltkosten eingepreist werden“, sagt UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.
Trotz Zuwachs bei grünen Produkten sinken die Umweltbelastungen nicht: Die Emissionen im Bereich Mobilität sind wegen stark steigenden Emissionen beim Luftverkehr und kaum abnehmender Emissionen bei der Automobilität leicht um 0,4 Prozent gestiegen. Im Bereich Ernährung sind die Emissionen – vor allem aufgrund des hohen Fleischkonsums – mit rund neun Prozent sogar deutlich gestiegen. Die CO2 -Emissionen im Bereich Wohnen sind dank energetischer Sanierungen immerhin um rund zehn Prozent in den letzten zehn Jahren gesunken. Gleichzeitig tragen das Wachstum der durchschnittlichen Wohnfläche ebenso wie die zunehmende Geräteausstattung insbesondere im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik zu Umweltbelastungen bei.

Wohnen (Heizen und Strom), Mobilität und Ernährung sind für 80 Prozent der CO2-Emissionen des privaten Konsums verantwortlich. Die Studie untersucht den Umsatz grüner Produkte in diesen Konsumbereichen anhand der Marktentwicklung von Umweltsiegeln. Im Papiersegment beispielsweise ist der Blaue Engel verbreitet und bekannt – rund 17 Prozent der Hygienepapiere tragen den Blauen Engel, Marktanteile wie auch Umsätze haben seit 2012 leicht zugelegt. Umweltsiegel sind der Studie zufolge vor allem dann erfolgreich, wenn mit den grünen Produkten auch Geld gespart werden kann und wenn der Staat die Label durch Gesetze fördert. Ein Beispiel hierfür ist das sehr erfolgreiche EU -Energielabel: Zum einen lassen sich mit energieeffizienten Geräten Stromkosten sparen. Zum anderen ist das EU-Energielabel nicht freiwillig, sondern Pflicht.

Die Studie

Bereits zum dritten Mal betrachtet das UBA die Marktentwicklung ausgewählter grüner Produkte in den drei zentralen Konsumbereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung. Die Marktzahlen von 2008 bis 2015 werden dabei der Entwicklung der CO2-Emissionen des Konsums gegenübergestellt. Daneben wurden erstmalig die Marktentwicklungen der Umweltlabel Blauer Engel (Papier), EU Ecolabel (Hygieneartikel), FSC und PEFC (Holz) sowie GOTS (Textilien) untersucht. 

J.R.R. Tolkien

„Derjenige, der etwas zerbricht, um herauszufinden, was es ist, hat den Pfad der Weisheit verlassen.“

J.R.R. Tolkien

Mahatma Gandhi

Das Gebet ist der Schlüssel des Morgens und der Riegel zur Nacht.

Mahatma Gandhi

Anteil des verbrannten Klärschlamms 2016 weiter gestiegen

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS)
Nr. 449 vom 12.12.2017

Anteil des verbrannten Klärschlamms 2016 weiter gestiegen

WIESBADEN – Im Jahr 2016 wurden deutschlandweit mit 1,1 Millionen Tonnen
Klärschlamm (Trockenmasse) knapp zwei Drittel (65 %) der insgesamt in
öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen angefallenen Klärschlammmenge
verbrannt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich
in den letzten 10 Jahren der Anteil des verbrannten Klärschlamms deutlich
erhöht: 2006 waren noch 47 % des Klärschlamms thermisch entsorgt worden.

OLG Hamm: Ein Bauer aus Peru könnte das Recht verändern - Seite 2

OLG Hamm: Ein Bauer aus Peru könnte das Recht verändern - Seite 2



2/2: Haftung auch für rechtmäßiges Handeln

Die Kontroverse über all dies hat absehbar globale Bedeutung. Dem Klimawandel wird schließlich die beschriebene Vielzahl möglicher Folgen zugeschrieben. Gleichzeitig lassen sich zumindest einige Großemittenten identifizieren, die einen prozentual greifbaren Anteil an den weltweiten Treibhausgasemissionen haben.

Windenergie auf See ergiebiger als gedacht - Kritik von Umweltverband

Tickerarchiv | Greenpeace Magazin




Sollen die Ziele der Energiewende erreicht werden, müssen noch deutlich mehr Windkraftwerke in Nord- und Ostsee errichtet werden, ergab eine Studie im Auftrag der Branche. Umweltschützer reagieren zunehmend skeptisch auf diese Nutzung der Meere.

Berlin/Hamburg (dpa) - Windkraftwerke auf dem Meer erzeugen mehr und zuverlässiger Strom als bislang angenommen. Nach einer Studie des Instituts Fraunhofer IWES produzieren die Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee an 363 Tagen des Jahres Energie, teilte die Stiftung Offshore Windenergie als Auftraggeberin mit. Bei der Vorgängerstudie hatte dieser Wert noch bei 340 Tagen gelegen.

Sozialexperiment: Schlachtung beim Fleischkauf - Wissen - WDR

Sozialexperiment: Schlachtung beim Fleischkauf - Wissen - WDR



  • WDR-Sozialexperiment bringt Fleischesser und Schlachter zusammen
  • Landwirt schlachtet Gans in Fußgängerzone
  • Heftige Reaktionen bei Passanten
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...