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21. Oktober 2017

Orangen – Faszination Regenwald

Orangen – Faszination Regenwald



Orangensaft ist auf dem Weg das beliebteste Fruchtsaftgetränk der Deutschen zu werden und damit dem Apfelsaft den Rang abzulaufen. Die EU ist mit fast 650.000 Tonnen der größte Importmarkt für Orangensaftkonzentrat, angeführt von der Bundesrepublik. Um Transportkosten zu sparen gelangen allerdings keine frischen Orangen zu uns sondern Orangesaftkonzentrat. Über 80 Prozent des in Deutschland verarbeiteten Orangensaftkonzentrats stammt aus dem brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo, einem ehemals von kleinbäuerlicher Landwirtschaft geprägten Bundesstaat.

10 Imprägniermittel im Test - ÖKO-TEST

10 Imprägniermittel im Test - ÖKO-TEST



Imprägniermittel sollen Leder und Textilien gegen Nässe schützen, aber auch schmutzabweisend wirken. Die meisten der zehn Produkte schwächeln im Praxistest. Viele enthalten zudem immer noch problematische organische Fluorverbindungen.

(8)Türkisches Folteropfer Mehmet Yesicali in Haft - Politik - Süddeutsche.de

(8)Türkisches Folteropfer Mehmet Yesicali in Haft - Politik - Süddeutsche.de

20. Oktober 2017

Mütter sagen: Danke vielmals! - Schweiz: Standard - tagesanzeiger.ch

Mütter sagen: Danke vielmals! - Schweiz: Standard - tagesanzeiger.ch



Geld für Olympia ist vorhanden, aber der Vaterschaftsurlaub ist zu teuer? Der Entscheid der männlichen Bundesräte ist beschämend.

Energy Watch Group schließt sich internationalem NGO-Netzwerk für Klimaschutz an

Energy Watch Group schließt sich internationalem NGO-Netzwerk für Klimaschutz an



Die Energy Watch Group (EWG) ist nun Mitglied des Climate Action Network (CAN), einem internationalen Netzwerk von über 1100 nichtstaatlichen Organisationen, die alle das Ziel eint, Klima- und Energiethemen weiter voranzubringen. 

Morgen ist Aktionstag für das Volksbegehren „Betonflut eindämmen - Damit Bayern Heimat bleibt“: Unterschreiben und Mitmachen!

Morgen ist Aktionstag für das Volksbegehren „Betonflut eindämmen - Damit Bayern Heimat bleibt“: Unterschreiben und Mitmachen!



Am Samstag, 21. Oktober starten Bündnis 90/Die Grünen, ÖDP und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) den bayernweiten Aktionstag für das Volksbegehren „Betonflut eindämmen – Damit Bayern Heimat bleibt“. Mit diesem Tag wollen sie die Aufmerksamkeit auf das Volksbegehren lenken und möglichst viele Unterschriften sammeln. 

„Für Berlin muss gelten: Kohle nur noch zum Grillen“ - Berlin - Aktuelle Nachrichten - Berliner Morgenpost

„Für Berlin muss gelten: Kohle nur noch zum Grillen“ - Berlin - Aktuelle Nachrichten - Berliner Morgenpost



Berlin will eine Senkung der CO2-Emissionen, die das Klima schädigen, und eine Umstellung auf erneuerbare Energie erreichen.

EU-Abgeordnete: Glyphosat ab 2020 verbieten

EU-Abgeordnete: Glyphosat ab 2020 verbieten



Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments (EP) fordert, das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ab Ende 2020 endgültig zu verbieten. Das Bundesagrarministerium sondiert aktuell bei den KollegInnen vom Umweltressort, ob man sich auf eine vorübergehende Verlängerung der Zulassung für zwei bis drei Jahre verständigen kann, bestätigte eine Sprecherin des Umweltministeriums dem Infodienst auf Anfrage. Kommenden Mittwoch sollen die EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel darüber abstimmen, ob und wie lange Glyphosat weiter versprüht werden darf.

Weltklimagipfel: Hendricks fordert „Signal der Einigkeit“ an Trump | FR.de

Weltklimagipfel: Hendricks fordert „Signal der Einigkeit“ an Trump | FR.de



Bundesumweltministerin Barbara Hendricks fordert vor dem Bonner Klimagipfel Gegenwind für den US-Präsidenten Donald Trump.

Augsburg: Wie sich die Stadt gegen Starkregen rüstet - Lokales (Augsburg) - Augsburger Allgemeine

Augsburg: Wie sich die Stadt gegen Starkregen rüstet - Lokales (Augsburg) - Augsburger Allgemeine



Der Klimawandel wird extremere Niederschläge mit sich bringen. Die Stadt Augsburg hält die Kanalisation für ausreichend, denkt aber auch an flutbare Parks. 

Your best pictures of insects around the world | Environment | The Guardian

Your best pictures of insects around the world | Environment | The Guardian



Your best pictures of insects around the world

Insektensterben - Zeit für mehr Naturschutz!

Insektensterben - Zeit für mehr Naturschutz!



Die Studie zum Insektensterben zeige, dass sehr viele Insektenarten in unserer für den Menschen optimierten Welt nicht mehr zurecht kämen, meint Georg Ehring. Doch wir bräuchten die Vielfalt der Natur. Also müssten wir sie schützen, findet der Dlf-Redakteur - und liefert Vorschläge.
Von Georg Ehring

Insektensterben: Bauernverband wiegelt ab

Insektensterben: Bauernverband wiegelt ab



Auch, wenn die Reiter der Apokalypse leibhaftig vor den Toren von Berlin-Mitte stünden – der Deutsche Bauernverband würde zunächst nach weiteren Studien verlangen, die den Sachverhalt klären, ehe er anerkennt, dass es ein Problem gibt, zu dem man sich irgendwie verhalten sollte.

Muslimischer Feiertag in Deutschland?!



Feiertag für Muslime? Thomas de Maizière hat eine große Diskussion entfacht, ob Deutschland einen muslimischen Feiertag braucht. Wie ist eure Meinung? ► Meine anderen Profile: http://www.facebook.com/ohraykanders http://www.twitter.com/raykanders http://raykanders.tumblr.com instagram: @raykanders ► Weitere Videos von mir über die Angst vor Muslimen: „Warum distanzieren sich Muslime nicht von Terror-Anschlägen?“ https://www.youtube.com/watch?v=Fqgpv... IS-Anschlag in Manchester: "DAS ist der ISLAM !!" https://www.youtube.com/watch?v=8bGWq... An den Terroristen von Berlin https://www.youtube.com/watch?v=hUH3l... ► „Headlinez“ ist Teil von #funk. Schaut‘ da mal rein: YouTube: https://www.youtube.com/funkofficial funk Web-App: https://go.funk.net Facebook: https://facebook.com/funk https://go.funk.net/impressum Ein muslimischer Feiertag, ausgerechnet. Bundesinnenminister Thomas de Maizière wusste offenbar selbst nicht ganz, welche Diskussion er damit entfachen würde, aber mit seinem Gedankenanstoß zu einem Feiertag für Muslime in Deutschland hat er für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt. Wäre ein muslimischer Feiertag in der Bundesrepublik denkbar oder nur ein „Zeichen der Unterwerfung gegenüber dem Islam“ bzw. der von vielen befürchteten „Islamisierung Deutschlands“? Das Echo der Medien ist geteilt: Viele Kommentatoren weisen darauf hin, dass die deutschen Feiertage sowieso eher Kraut und Rüben-mäßig gesetzt sind und es regional längst üblich ist, dass religiöse Feiertage je nach Verbreitung des jeweiligen Glaubens festgelegt sind. Der bundesweite Flickenteppich an Feiertagen, der je nach Bundesland unterschiedliche Feiertage vorsieht, gilt vielen als Beleg dafür, dass ein muslimischer Feiertag nicht nur Sinn machen würde, sondern vor allem fair wäre. Ein Feiertag für Muslime sei andererseits gerade in der aktuellen politischen Landschaft eher ein Geschenk an rechtspopulistische Parteien und letztlich auch etwas, mit dem Muslime den Hass von Nicht-Muslimen auf sich ziehen können, warnen andere Beobachter. Vertrackte Lage? Nun, meine Meinung zum eventuellen muslimischen Feiertag könnt ihr im Video sehen. Aber natürlich interessiert mich auch, wie ihr die Sache seht! Sollte es in Deutschland einen Feiertag für Muslime geben? Oder haltet ihr einen muslimischen Feiertag für falsch?

20.09.2017: Weltklimakonferenz COP23: Breites Bündnis ruft zur Demonstration auf

Am 4. November heißt es in Bonn „Klima schützen – Kohle stoppen!”

Bonn, 20. September 2017 – Im Vorfeld der Weltklimakonferenz kündigt ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis für Samstag, den 4. November, unter dem Motto „Klima schützen - Kohle stoppen!” eine Demonstration in Bonn an. Wenige Kilometer entfernt von Europas größter CO₂-Quelle, dem Braunkohlerevier im Rheinland, treffen sich in diesem Jahr bis zu 25.000 Konferenzteilnehmer*innen. Das Bündnis, das Klima- und Umweltschutz-, Bürgerrechts- und kirchliche Organisationen sowie Entwicklungsverbände vereint, fordert von der neuen Bundesregierung die konsequente Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und damit einen verbindlichen Fahrplan für einen schnellen, sozialverträglichen Kohleausstieg. Tausende Menschen werden diese Forderungen bunt und friedlich auf die Straße tragen.
Im Aufruf des Bündnisses heißt es: “Der Klimagipfel von Paris war ein Aufbruch und das gemeinsame Ziel, die Klimakrise aufzuhalten, macht Hoffnung. Doch das gelingt nur mit entschlossenem Handeln. Jetzt müssen mehr denn je Taten folgen: ehrgeiziger Klimaschutz, faire Unterstützung für die armen Länder - und der Ausstieg aus der Kohle!”

Im Trägerkreis der Demonstration „Klima schützen – Kohle stoppen!“ wirken mit:
Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands, Oxfam Deutschland, MISEREOR, Naturschutzbund Deutschland (NABU), Brot für die Welt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Klima-Allianz Deutschland, WWF Deutschland, Deutscher Naturschutzring, Germanwatch, Umweltinstitut München

Bezahlbaren Wohnraum schaffen statt Bauindustrie subventionieren

„Die Miete erdrückt weiterhin Millionen Menschen“, erklärt Caren Lay, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des heute vom statistischen Bundesamt vorgelegten Jahrbuchs, nach dem im Jahr 2016 rund 16 Prozent der Bevölkerung durch ihre Wohnkosten „extrem belastet“ sind. Lay weiter:

„Jede und jeder Sechste muss mehr als 40 Prozent des verfügbaren Einkommens für die Miete ausgeben. Das belastet insbesondere einkommensschwache Haushalte und führt zu Verdrängung von städtischen Mittelschichten. Steigende Mieten bei gleichbleibenden Löhnen sind faktisch eine Lohnkürzung. Mieterinnen und Mieter zahlen die Zeche für eine verfehlte Mietenpolitik der vergangenen Jahrzehnte. Allein unter der letzten Bundesregierung sind über 200.000 Sozialwohnungen weggefallen, die Mietpreisbremse als einziges Mieterschutzgesetz ist aufgrund zahlreicher Ausnahmen gescheitert.


Nach letztem Stand ist zu befürchten, dass das Jamaika-Bündnis unter ‚Wohnraumförderung‘ ein großes Subventionierungsprogramm für private Eigenheimbesitzer und die boomende Bauindustrie auf Steuerzahlerkosten versteht, und damit zwar ein paar Menschen reich macht, aber keinen bezahlbaren Wohnraum schafft. Deutschland benötigt dringend den Neustart im Sozialen Wohnungsbau und 250.000 neue Sozialwohnungen jährlich und eine Verschärfung der Mietpreisbremse. Darauf werden wir aber wohl noch mindestens vier Jahre warten müssen.“

Irak-Einsatz: Falsche Entscheidung zum falschen Moment

„Die falsche Entscheidung zum falschen Moment“, kommentiert Christine Buchholz, verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den Beschluss zur Fortsetzung des militärischen Ausbildungs- und Beratungseinsatzes im Irak. Buchholz weiter:

„Verteidigungsministerin von der Leyen ließ das Ausbildungsmandat der Bundeswehr im Irak eine Woche lang ruhen, um ‚kein falsches Signal‘ zu setzen, wie sie erklärte. Die Wiederaufnahme der militärischen Aktivitäten der Bundeswehr ab kommenden Sonntag ist genau das: Ein falsches Signal - denn an der Grundkonstellation des Konflikts hat sich nach dem vorläufigen Ende der Gefechte nichts geändert.

Der militärische Vorstoß der irakischen Armee und radikal-schiitischer Milizen nach Kirkuk und ins Sindschar-Gebirge hat zur ethnisch motivierten Vertreibung von tausenden Kurden geführt. Die kurdische Regionalregierung hat ihrerseits drei Jahre zuvor Kirkuk militärisch annektiert. Auch ihr wurde von Menschenrechtsorganisationen die Vertreibung arabischer Familien zur Last gelegt.


In diesen Konflikt um Territorien und Öl, der auf dem Rücken der Zivilbevölkerung ausgefochten wird, darf sich Deutschland nicht einmischen. Das Mandat der bestehenden Ausbildungs- und Beratungsmission aber macht die Bundeswehr zum Bündnispartner beider Konfliktparteien. Die Mission muss umgehend beendet werden.“

Politologe warnt: „Die Grünen setzen ihre Existenz aufs Spiel“ | Greenpeace Magazin

Politologe warnt: „Die Grünen setzen ihre Existenz aufs Spiel“ | Greenpeace Magazin



Das ist ein ganz großes Risiko – ich nenne es das „Schwarze-Peter-Spiel“: Dabei ist derjenige der Dumme, der für das Scheitern der Gespräche verantwortlich gemacht wird. Wenn also am Schluss der Eindruck entsteht, die Grünen lassen nach wochenlangen Verhandlungen die Regierung platzen, ist das ein schwieriges Zeichen. Deshalb gilt es in den ersten Wochen, also schon in den Sondierungsgesprächen, feste Pflöcke einzurammen und zu sagen, was aus einer Koalition herauszuholen ist. Ich sehe aber bei den Grünen, und zwar bei allen Verhandlerinnen und Verhandlern, eine grundsätzliche Bereitschaft, ernsthaft Gespräche zu führen.

Die Koalitionsgespräche und das deutsche Emissionsbudget » KlimaLounge » SciLogs - Wissenschaftsblogs

Die Koalitionsgespräche und das deutsche Emissionsbudget » KlimaLounge » SciLogs - Wissenschaftsblogs



Wir füllen die Atmosphäre mit CO2 wie eine Badewanne mit Wasser. Man kann nur eine begrenzte Wassermenge hineinlaufen lassen, bevor die Wanne überläuft. Je eher man den Hahn drosselt, desto länger kann man noch Wasser laufen lassen. So ähnlich ist es auch mit dem Deponieraum für CO2 in der Atmosphäre. Hier die wichtigsten Fakten zum deutschen Emissionsbudget. Wie viele Jahre reicht es noch?

Absichtslose Ästhetik - scilog

Absichtslose Ästhetik - scilog



Konrad Frey war ein Pionier. Er hat datenbasiert und wissenschaftsgetrieben Solarhäuser geplant und gebaut. Bekannt sind er und sein Werk nur wenigen. Das soll ein vom Wissenschaftsfonds FWF unterstütztes Projekt des Architekturtheoretikers Anselm Wagner ändern.

Solarenergie auf dem Hausdach

Solarenergie auf dem Hausdach



In der Entscheidung, eine Solaranlage zu kaufen, steckt wohl mehr Verhaltenspsychologie, als den meisten Hausbesitzern bewusst ist. Eine Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt, dass sich ein Boom beim Kauf von Solaranlagen vor der Kürzung des Einspeisetarifs nicht allein mit Modellen aus den Wirtschaftswissenschaften erklären lässt. Sehr genau können die Forscher das Investitionsverhalten dagegen voraussagen, wenn sie zusätzlich Modelle aus der Verhaltensökonomie und Kognitionspsychologie anwenden. Im Bereich der Energiesystemanalyse untersuchen DLR-Energieforscher anhand von Modellberechnungen, wie sich der Energiemarkt zukünftig entwickelt und auf Änderungen bei der Förderung reagiert. Sie bieten damit Entscheidungshilfen für Energieunternehmen und Politik bei der Gestaltung des zukünftigen Energiesystems.
Boom vor Kürzungen ist nicht alleine mit der Wirtschaftlichkeit zu erklären

www.klima-kohle-demo.de: Demonstration in Bonn zur Weltklimakonferenz: Klima schützen - Kohle stoppen!

www.klima-kohle-demo.de: Demonstration in Bonn zur Weltklimakonferenz: Klima schützen - Kohle stoppen!



Demonstration zur Weltklimakonferenz   4.11.2017   12 Uhr   Bonn -  Münsterplatz
Die Weltklimakonferenz findet in diesem Jahr nur wenige Kilometer entfernt von Europas größter CO₂-Quelle statt, dem Braunkohlerevier im Rheinland. Dies nehmen wir zum Anlass, unsere Forderungen – insbesondere an die neue Bundesregierung – mit einer großen, bunten, internationalen Demonstration auf die Straße zu tragen: Für einen schnellen und sozialverträglichen Kohleausstieg und eine entschlossene und gerechte Klimapolitik hier und weltweit.
Kommen Sie am 4. November nach Bonn und bringen Sie Freund*innen und Familie mit! Wir sind die rote Linie:  Unser „Stop!“ zu Kohle und der derzeitigen Klimapolitik wollen wir auf der Demo auch mit roter Kleidung bildlich machen – je mehr Menschen mit roten Jacken, Mützen oder Schals kommen, desto klarer die Botschaft!
KLIMA SCHÜTZEN – KOHLE STOPPEN!

BBEn - Bürgerenergie-Konvent beschließt Resolution "Bürgerenergie als tragende Säule der Energiewende"

BBEn - Bürgerenergie-Konvent beschließt Resolution "Bürgerenergie als tragende Säule der Energiewende"



 Der Bürgerenergie-Konvent hat die kommende Bunderegierung aufgerufen, Bürgerenergie als tragende Säule der Energiewende entscheidend zu stärken. Auf dem jährlichen Zusammentreffen von Menschen, die sich für eine dezentrale Energiewende in Bürgerhand einsetzen, wurde am 7. Oktober in Bochum eine Resolution mit Forderungen an die neue Bundesregierung verabschiedet.

Zivilgesellschaft fordert Sofortprogramm für Klimaschutz 2020

Deutscher Naturschutzring

Berlin (ots) - Umwelt- und Entwicklungsverbände sowie Landeskirchen haben ein Klimaschutz-Sofortprogramm vorgelegt. Es enthält konkrete Maßnahmen, um das Klimaziel bis 2020 zu erreichen und 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 auszustoßen. Darüber hinaus fordern die zivilgesellschaftlichen Organisationen, jetzt die klimapolitischen Weichen für die Folgejahre richtig zu stellen. Geschieht in den kommenden zwei Jahren nichts, so wird Deutschland seine Ziele um mindestens acht Prozentpunkte verfehlen. Das haben Berechnungen des Bundesumweltministeriums ergeben. Dies wäre ein klimapolitischer Offenbarungseid, mit dem auch die internationale Glaubwürdigkeit Deutschlands endgültig verspielt würde.

"Um den Pariser Klimavertrag einzuhalten zu können, muss Deutschland sehr schnell einen steilen CO2-Minderungspfad einschlagen. Mit den physikalischen Grenzen kann man nicht verhandeln. Wer das Ziel für 2020 sehenden Auges verpasst, muss umso mehr zur Erreichung der Folgeziele für 2030 und 2040 leisten. Die neue Bundesregierung muss die Trendwende mit einem Sofortprogramm einläuten. Deutschland kann nicht Energiewendeland sein wollen - und Kohleland bleiben. Wenn die deutschen Jamaikaner scheitern, wird das karibische Jamaika durch den Klimawandel unbewohnbar", sagt DNR-Präsident Kai Niebert.

Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger erklärt: "Wir nehmen die Bundeskanzlerin beim Wort, dass das Klimaziel 2020 eingehalten wird. Das hat klimapolitische Konsequenzen für die Kohleverstromung. Wir schlagen vor, alle Kohlekraftwerke, die vor 1990 ans Netz gegangen sind, in den nächsten zwei Jahren stillzulegen. So werden die Kohlekapazitäten im Jahr 2020 halbiert und kurzfristig so viel CO2 eingespart wie nötig. Eine Jamaika-Koalition darf nicht ohne die Festlegung eines zeitnahen Kohleausstiegs besiegelt werden, sonst werden auch alle künftigen Klimaziele zur Makulatur."

Michael Schäfer, Leiter Energie und Klima beim WWF, sagt: "Großbritannien, Frankreich und die Niederlande haben den Kohleausstieg auf den Weg gebracht, während Deutschlands CO2-Ausstoß seit acht Jahren nicht mehr sinkt. Ein Koalitionsvertrag ohne Kohleausstieg wäre inakzeptabel. Das Pariser Klimaziel bedeutet konkret: Die Bundesregierung muss allein im Kohlesektor bis 2020 100 Millionen Tonnen CO2 einsparen."

Wolfgang Lucht, Wissenschaftler am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Mitglied im Sachverständigenrat für Umweltfragen unterstützt die Zielsetzung des Sofortprogramms und erklärt: "Die von den Verbänden im Klimaschutz-Sofortprogramm geforderten Maßnahmen stehen vollständig im Einklang mit dem, was aus Sicht der klimawissenschaftlichen Forschung notwendig ist. Nur ein sofortiger, schneller Einstieg in den Ausstieg aus der Kohle kann Deutschland noch auf den Klimaschutz-Pfad führen, dessen Ziel es ist, Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft zu schützen und Spielraum für eine sozial und wirtschaftlich verträgliche Gestaltung nach 2020 zu bewahren."

Neben der zusätzlichen Abschaltung von 50 Prozent der Kohlekraftwerke bedarf es auch eines Schnellstarts in allen anderen Sektoren. Die kommende Regierung muss den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen, eine echte Effizienz- und Wärmewende auf den Weg bringen und Landwirtschafts- wie Verkehrspolitik neu ausrichten.

Weitere Informationen:

http://ots.de/WUZq7

Greenpeace-Aktivisten demonstrieren für Verbot von Verbrennungsmotoren und Kohlekraftwerken


Klima- und Energiepolitik im Mittelpunkt der Sondierungsgespräche

Berlin, 20. 10. 2017 – Für ein Verbot von klimaschädlichen Verbrennungsmotoren und Kohlekraftwerken demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute vor der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin. Mit einem Banner fordern die Umweltschützer von der kommenden Bundesregierung: ‚Illegalize it!‘ (Verbietet es!). Heute findet dort die zweite Runde der Sondierungsgespräche zwischen der Union, FDP und den Grünen über eine mögliche schwarz-gelb-grüne Koalition statt. Strittig ist, ob und wie eine Verkehrswende eingeleitet und das Verstromen von Kohle beendet werden soll. „Das ideologische Festhalten von FDP und Teilen der Union am schmutzigen Verbrennungsmotor und an der dreckigen Kohle gefährdet Menschenleben, erhitzt das Weltklima und ist unverantwortlich“, sagt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace.

Insbesondere der Verkehrssektor hat sich in den vergangenen Jahren durch mangelnden Klima- und Gesundheitsschutz ausgezeichnet. Als einziger Sektor weist er konstante anstatt sinkenden CO2-Emissionen auf – Stickoxide gefährden in den Städten Menschenleben. Nur mit einem Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor lässt sich die Luft in den Städten verbessern und das Pariser Klimaziel einhalten, belegt eine Greenpeace-Studie (http://bit.ly/2g6w7il). Greenpeace fordert deshalb von der neuen Bundesregierung, ab 2025 die Neuzulassung von Autos mit Verbrennungsmotor zu verbieten und bis spätestens 2030 das letzte Kohlekraftwerk vom Netz zu nehmen. „Die Jamaika-Koalition muss ein Stoppschild für den Verbrennungsmotor aufstellen. Sonst fährt nicht nur der Klimaschutz vor die Wand, sondern auch die deutsche Autoindustrie, die den Trend zur Elektromobilität verschlafen hat“, sagt Smid.

Bundeskanzlerin Merkel und FDP verzögern Klimaschutz

Während die Grünen im Wahlkampf einen Ausstieg aus dem Verbrenner gefordert haben, lehnt die FDP diesen ab. CDU-Vorsitzende Merkel nannte den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor im Wahlkampf zunächst einen „richtigen Ansatz", um kurze Zeit später zu betonen, Dieselmotoren würden noch Jahrzehnte gebraucht. Damit der Gesundheits- und Klimaschutz auch im Verkehrssektor vorankommt, fordert Greenpeace eine radikale Mobilitätswende. Dazu müssen ÖPNV und Bahnverbindungen so attraktiv gestaltet werden, dass Menschen freiwillig auf ihr Auto verzichten. Die verbliebenen Autos müssen mit sauberem Strom betrieben werden.

Klimaschutzziel für 2020 mit Kohleausstieg erreichbar


Im Energiebereich braucht es ein Sofortprogramm mit einem gesetzlich verordneten Abschaltplan für  Kohlekraftwerke damit das Klimaschutzziel der Bundesregierung für 2020  überhaupt noch erreicht werden kann. „Klimaschutz braucht den Kohleausstieg“, warnt Smid die Sondierungskommission. „Jamaika muss raus aus Kohle und Öl. Wir müssen uns  von der Abhängigkeit der fossilen Energien befreien.“

Kaffeefahrten-Rebell sprengt Verkaufsveranstaltung



Was wird nicht alles versprochen, damit ahnungslose Menschen an einer Kaffeefahrt teilnehmen. Und wie hemmungslos werden diese Versprechen dann vor Ort gebrochen. Ein Mann hat die Nase voll von dieser miesen Verkaufsmasche: Er fährt bei den Kaffeefahrten mit den dreistesten Versprechen mit, um sie dann zu sprengen.

So dreist trickst die Zuckerlobby...



Die Zuckerlobby trickst, manipuliert und lügt, um wichtige Maßnahmen für eine gesündere Ernährung zu verhindern. Wir finden: Das geht gar nicht! Fordert die Zuckerindustrie und ihren "Zuckerbaron" Günter Tissen auf, bei den Fakten zu bleiben. Wir brauchen endlich eine ehrliche Debatte! http://tinyurl.com/zuckerluege

Kreuzberger O-Straße ohne die alteingesessenen Geschäfte?



Die Oranienstraße in Berlin-Kreuzberg ohne die alteingesessenen Geschäfte – eine Horrorvision? Bedrohte Gewerbetreibende haben diesen miesen Zustand praktisch demonstriert. Weitere Infos: https://www.facebook.com/events/20563...

EIGEN-ENERGIEVERSORGUNG IM HOLZRAHMENHAUS & DER EINSPARRECHNER



AUTARK - DAS E3/DC-MAGAZIN - Ausgabe 61 - Leben mit der Energiewende TV - 345. SENDUNG vom 19.10.2017 EIGEN-ENERGIEVERSORGUNG IM HOLZRAHMENHAUS & DER EINSPARRECHNER Holzrahmenhäuser brauchen weniger graue Energie beim Bau und bieten ein hervorragendes Raumklima. Die Energie-Eigenversorgung funktioniert auch hier! Familie Knall aus Ingolstadt hat es gleich richtig gemacht: Es entstand ein Plus-Energiehaus in Holzrahmenbauweise mit einer dachintegrierten PV-Anlage (Megaslate von MeyerBurger). Die PV-Anlage ist auf dem Süd- und Norddach errichtet. Die Leistung beträgt 15,3 kWp. Das E12 (451512000228) wurde zunächst mit drei Akkus mit einer Speicherkapazität von 6,9 kWh ausgerüstet. Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Batteriespeicher zu knapp war - und es wurde nachgerüstet. Jetzt funktioniert es mit dem Eigenverbrauch besser. 97 % ihres Stromverbrauchs decken die Knalls direkt aus der Eigenproduktion. Besonders spannend ist der Einsparrechner von Bauer-Energietechnik, den wir in der Sendung ebenfalls vorstellen: Dort lässt sich ganz einfach die eigene Energie-Eigenversorgung konfigurieren. Man gibt den Verbrauch ein und sieht dann, was man tun muss. Weitere Informationen: http://www.solarcenter.de http://www.solarcenter.de/einsparrech... Dokumentation, Deutschland 2017

Blutsauger-Plage: Die Bettwanze ist zurück | quer vom BR



Sie galt als fast verschwunden, nun hat sie der weltweite Tourismus wiedergebracht: die Bettwanze. Hat sie sich einmal eingenistet, ist die Bettwanze schwer weg zu bekommen. Ein Almhüttenbesitzer hat im Winter alle Fenster offen gelassen, denn erst bei Temperaturen unter minus 18 Grad gehen die Horrortierchen ein. Wissenschaftler haben jetzt das Genom der Bettwanze entschlüsselt, um mit gezieltem Gift der Plage Herr zu werden. Mehr von quer: Homepage: http://www.br.de/quer Facebook: https://www.facebook.com/quer Twitter: https://twitter.com/BR_quer

Elektromobilität: Bayerische E-Revolution von unten | quer vom BR



China schafft bald Verbrennungsmotoren ab, Oxford wird zur reinen E-Mobil-Stadt. Und Deutschland? Hier hinkt man in Sachen E-Revolution abgeschlagen hinterher. Es gibt viel zu wenige Ladestationen und wer sich selbst helfen will, bekommt auch noch bürokratische Steine in den Weg gelegt. Aber der Pioniergeist ist nicht aufzuhalten: Vom Start-Up, das Laternen zu E-Tankstellen macht, über Studenten, die mit Solardächern selbstaufladende Autos schaffen. Während die Politik schläft, hat die E-Revolution von unten längst begonnen. Mehr von quer: Homepage: http://www.br.de/quer Facebook: https://www.facebook.com/quer Twitter: https://twitter.com/BR_quer

Draw My Life Tiger / PETA

Robert Moskowitz at KERRY SCHUSS and Don Dudley at MAGENTA PLAINS



James Kalm brings viewers along on one of his cultural field trips, and through a serendipitous coincidence, is able to contrasts exhibitions by a pair of octogenarian painters who are both enjoying something resembling “re-discovery”. Robert Moskowitz first garnered critical attention with a solo exhibit at the Leo Castelli Gallery in 1962. Originally aligned with the Pop Art movement, in the late 1970s Moskowitz evolved a more formalist approach to imagery that was dubbed “New Image”. This small group of black and white architectural studies continues the artist’s dedicated approach to refined design, and a search for an essence in graphic form. Don Dudley also pursues a branch of painterly high formalism. This group of paintings on panel develops ideas about shapes within the rectangle of the picture plane and the assumed area it entails. Using a limited palette which includes metallic silver and corrugated metal sections, Dudley extends the legacies of Russian Constructivism and. Neo-Plasticism with a New York School immediacy. This program was recorded on October 13, and October 15, 2017.

Erich Kästner

Man muss abwarten können. Die Neugierde ist der Tod der Freude.

Erich Kästner

600 Millionen Euro in 2016: Sparen an Hartz-IV-Empfängern | O-Ton Arbeitsmarkt

600 Millionen Euro in 2016: Sparen an Hartz-IV-Empfängern | O-Ton Arbeitsmarkt



Wenn das Jobcenter die Wohnkosten als unangemessen betrachtet, müssen Hartz-IV-Empfänger umziehen – oder einen Teil ihrer Wohnkosten aus ihrem Grundbedarf decken. Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt: Bei den Wohnkosten von Hartz-IV-Empfängern konnten die Jobcenter auf diese Weise im gesamten letzten Jahr über 600 Millionen Euro sparen.

Insektenschwund in Europa: Es summt und zwitschert immer leiser | tagesschau.de

Insektenschwund in Europa: Es summt und zwitschert immer leiser | tagesschau.de



Für manchen sind sie kaum mehr als lästiges Krabbelgetier, doch für das Gleichgewicht in der Natur spielen Insekten eine wichtige Rolle. Aber es gibt von ihnen immer weniger, ebenso geht die Zahl der Brutvögel zurück. Der Rückgang ist ein europaweites Problem.
Von Demian von Osten, WDR

KAMPAGNE "MACHT FRIEDEN“ WARNT VOR "MANDATSVERLÄNGERUNG LIGHT"


Kontinuität statt notwendiger Diskussionen?

Berlin/Bonn  Angesichts der gestrigen Entscheidung des Kabinetts, gleich
sieben noch in diesem Jahr auslaufende Bundeswehrmandate – darunter das
Syrienmandat – vorläufig um drei Monate bis Ende März zu verlängern,
warnt die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ vor
einer diskussionslosen „Mandatsverlängerung light“. Erst im Frühjahr
2018, nach erfolgter Regierungsbildung, soll der Bundestag über die
reguläre Verlängerung um ein Jahr abstimmen dürfen.

Einerseits, so Campaignerin Elise Kopper, sei es zu begrüßen, dass die
alten und neuen Bundestagsabgeordneten nach vielen Monaten des Wahlkampfes
durch die Verschiebung der „eigentlichen“ Mandatsabstimmung nun mehr
Zeit und Raum hätten, über ihre Entscheidung nachzudenken und sich die
notwendigen Informationen über die Einsätze zu beschaffen. So sei z.B.
der Vorfall vom 19. März 2017 im syrischen Al-Mansura noch immer nicht
aufgeklärt. An diesem Tag hatten Flugzeuge der US-geführten
Anti-IS-Koalition ein ehemaliges Schulgebäude beschossen und damit nach
Recherchen von Human Rights Watch 40 Zivilist*innen, darunter 16 Kinder
getötet. Für diesen Einsatz waren laut Informationen des ARD-Magazins
Monitor (Sendung vom 12.10.2017) Aufklärungsbilder der Bundeswehr
verwendet worden. Erst wenn solche Vorfälle restlos aufgeklärt seien, so
Kopper weiter, könnten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages eine
informierte Entscheidung darüber treffen, ob sie dem Einsatz der
Bundeswehr in Syrien weiterhin zustimmen können.

Andererseits sei eine Entscheidung über Auslandseinsätze der Bundeswehr
auch keine, die man „einfach mal so“ für drei Monate treffe, nur um
die Kontinuität des Regierungshandelns zu wahren. „Jede
Mandatsverlängerung, auch für einen so kurzen Zeitraum, stellt eine
Gewissensentscheidung dar, die angesichts der vielen Opfer einer
intensiven Auseinandersetzung insbesondere mit den zivilen Alternativen
bedarf“, so Kopper. „Es wird aber suggeriert, dass es auf diese drei
Monate gar nicht so ankomme, dass die Abstimmung über Einsätze der
Bundeswehr nur eine Formalität sei. Wir fürchten, dass die dreimonatige
Verlängerung nun einfach durchgewunken wird, ohne größere Debatten
über die aktuelle Situation in Syrien und die Folgen des
Bundeswehreinsatzes. Wir sind weiterhin überzeugt: Der Einsatz der
Bundeswehr trägt nicht zum Frieden in Syrien bei. Im Gegenteil: Durch
militärische Interventionen wird der internationale Terrorismus nur noch
weiter befeuert.“

Vor diesem Hintergrund fordert die Kampagne die Abgeordneten des neu
gewählten Bundestags auf, dem Antrag der Bundesregierung auf dreimonatige
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Syrien nicht zuzustimmen und die
Bundeswehr aus Syrien abzuziehen. Stattdessen soll sich deutsche Politik
ausschließlich zivil und humanitär im Syrienkrieg engagieren.

Die Kampagnenpetition „NEIN zum Bundeswehreinsatz in Syrien – JA zu
zivilen Lösungen!“ ist hier online abrufbar:
https://www.friedenskooperative.de/petition/nein-zum-bundeswehreinsatz-in-syrien
(Link:
https://www.friedenskooperative.de/petition/nein-zum-bundeswehreinsatz-in-syrien
)

Die Forderungen der Kampagne sowie konkrete Vorschläge für zivile
Lösungsansätze im Syrienkonflikt finden Sie unter
http://www.macht-frieden.de/sites/default/files/inline-files/MACHT_FRIEDEN_Forderungspapier_Maerz_2017.pdf
(Link:
http://www.macht-frieden.de/sites/default/files/inline-files/MACHT_FRIEDEN_Forderungspapier_Maerz_2017.pdf
)
Die Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" wird von 25
Organisationen und Gruppen der deutschen Friedensbewegung getragen,
darunter die IPPNW, die DFG-VK, das Netzwerk Friedenskooperative, der
Versöhnungsbund und pax christi. Mehr Informationen über die Kampagne
und die beteiligten Trägerorganisationen: www.macht-frieden.de
(Link: http://www.macht-frieden.de )

Bundesverband WindEnergie unterstützt Verbände-Initiative zu Großraum- und Schwerlasttransporten – Genehmigungsverfahren beschleunigen


Der Bundesverband WindEnergie beteiligt sich an einer breiten Verbände-Initiative, die nachdrücklich schnellere Genehmigungsverfahren für Großraum- und Schwerlasttransporte einfordert. Um kurzfristig zu einer Abarbeitung des Antragsstaus und zu einer langfristigen Beschleunigung der Verfahren zu gelangen, schlägt die Initiative - in der sich 30 Wirtschafts- und Industrieverbände versammeln - einen Katalog von konkreten Maßnahmen vor.
   
„Die Windindustrie trägt ganz maßgeblich zur erfolgreichen Gestaltung der Energiewende in Deutschland bei und überzeugt darüber hinaus mit einem starken Export. Gut 95 Prozent der in den konkreten Projekten erforderlichen Transporte sind aufgrund der Abmaße und Gewichte genehmigungspflichtig. Es geht allein in der Windbranche um mehr als 70.000 Genehmigungen pro Jahr. In der Vergangenheit waren die meisten Transporte zusätzlich polizeibegleitungspflichtig. Die Begleitung durch die Polizei ist inzwischen so geregelt, dass zugelassene private Unternehmen diese Begleitung übernehmen können. Dies hat zu einer deutlichen Entlastung geführt. Inzwischen stellen wir jedoch fest, dass die Genehmigungsverfahren an sich zunehmend zum Problem werden. Insbesondere der anwachsende Rückstau bei der Bearbeitung der Anträge erschwert die Logistik und behindert die Unternehmen“, beschrieb Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, die Situation.

Um eine Lösungsfindung zu erleichtern schlägt die Verbände-Initiative deshalb einen Katalog von konkreten Instrumenten vor, die einerseits für den schnellen Abbau der aktuell aufgelaufenen Anträge sorgen können, andererseits auch Maßnahmen enthalten, die für die Zukunft einem erneuten Genehmigungsstau entgegenwirken.   

19. Oktober 2017

Energiewende engagiert fortsetzen – Bundes- und Landespolitik sind jetzt gefordert


„Wir brauchen jetzt eine schnelle Reparatur der Fehler im aktuellen Ausschreibungssystem. Gleichzeitig sind sowohl in Hannover als auch in Berlin mutige Weichenstellungen erforderlich, um die Energiewende erfolgreich fortzusetzen. Wir können uns keinen Stillstand leisten.

Bund und Länder sind daher gleichermaßen gefordert“, so Hermann Albers Präsident Bundesverband WindEnergie anlässlich einer Podiumsdiskussion auf dem Branchentag Erneuerbare Energien Niedersachsen-Bremen. An diesem nahmen deutlich über 600 Gäste teil, die unter anderem die Chance nutzten, wenige Tage nach der niedersächsischen Landtagswahl mit der Politik zu diskutieren.

 Die Länder sind aufgerufen, die für die Energiewende erforderliche Flächenkulisse abzusichern. Zwei Prozent der Landesfläche bleiben erforderlich, um den Ausbau der Windenergie zu sichern und zu gewährleisten, dass - der Einsatz modernster Anlagen und das Zusammenspiel aller Erneuerbarer Technologien vorausgesetzt - die erforderlichen Strommengen für die Energiewende quer über alle Sektoren bereit stehen.

Im Bund muss es den Partnern der Jamaika-Koalition gelingen, den zögerlich-restriktiven Ansatz der letzten Legislaturperiode in einen verantwortungsbewussten, mutigen Aufbruch umzugestalten. Digitalisierung und Sektorenkopplung liefern beste Chancen, die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Erneuerbare Energiewelt steht bereit und kann Verantwortung übernehmen.

 „Mehr Markt darf kein Schlagwort bleiben. Der Zwang, die gesamte erzeugte Erneuerbare Energie an der Börse abzukippen, macht keinen Sinn. Wir wollen Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und Industrie bei Nachweis der Lieferkette direkt mit Energie versorgen dürfen. Damit einher geht die Verantwortung dies sicher und permanent darzustellen. Dazu sind wir bereit. Der Gesetzgeber muss hier die Weichen stellen“, machte Hermann Albers deutlich.

Neben einer Bepreisung des klimaschädlichen CO2, welches das Fundament für einen fairen Markt für alle Akteure schafft, ist die Reform des Steuer-, Umlagen- und Abgabensystems überfällig. „Das regulatorische Gestrüpp behindert bisher viele kreative und gute Lösungen gerade im Bereich der Sektorenkopplung. Sicher ist, dass Wind an Land, Offshore und Photovoltaik angesichts der wettbewerbsfähigen Kosten deutlich stärker ausgebaut werden müssen, um die Klimaziele erreichbar zu machen. Wer E-Mobilität ernsthaft vorantreiben will, muss nicht nur Ladesäulen bauen und Fahrzeuge in den Markt bringen, sondern auch sicher stellen, dass die Fahrzeuge ausschließlich mit EE-Strom fahren.“

Jährlich 100 Millionen Euro vom Bund für die Zukunft der Lausitz


Agora Energiewende präsentiert Konzept für Lausitz-Strukturfonds: Je 25 Millionen Euro für Wirtschaft, Wissenschaft, kommunale Infrastruktur und Zivilgesellschaft

Cottbus, 19. Oktober 2017. Die Lausitz soll von 2019 an jährlich 100 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt zusätzlich zu bestehenden Mitteln zur Strukturentwicklung erhalten. Mit einem „Strukturwandelfonds Lausitz“ sollen regionale Wirtschaft, Wissenschaft, Infrastruktur und Zivilgesellschaft auf die Herausforderungen vorbereitet werden, die mit dem schrittweisen Abschied von der Braunkohle einhergehen. So schlägt es das heute in Cottbus vorgestellte Papier „Eine Zukunft für die Lausitz“ vor. Es wurde von Agora Energiewende als Ergebnis intensiver Gespräche mit Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft in der Lausitz erarbeitet. Jeder der vier Bereiche soll 25 Millionen Euro im Jahr bekommen. Die Entscheidungen über die konkrete Verwendung der Gelder sollen regionale Vertreterinnen und Vertretern aus den jeweiligen Bereichen treffen.

„Im Kern geht es um die Strukturentwicklung in der Lausitz für das 21. Jahrhundert. Dazu gehören eine innovative Wirtschaft, eine Zukunft als Wissenschaftsstandort, eine zeitgemäße Infrastruktur und ein kulturelles Leben in der Lausitz, das Menschen zum Bleiben und auch zum Wiederkommen einlädt. Das funktioniert am besten, wenn die Region ihre Zukunft selbst gestaltet und Entscheidungen nicht anderswo getroffen werden“, sagt Dr. Patrick Graichen, der Direktor von Agora Energiewende.

Der Lausitzfonds soll in vier Säulen untergliedert werden, jeweils eine für die Wirtschaft, die Wissenschaft, die regionale Infrastruktur und die Zivilgesellschaft. Die in jeder Säule verfügbaren 25 Millionen Euro jährlich sind ausdrücklich ergänzend zu bereits bestehenden Strukturentwicklungs- und Wirtschaftsförderprogrammen von Land, Bund und der Europäischen Union gedacht. „Die Energiewende fordert die Lausitz wegen des mit ihr langfristig verbundenen Ausstiegs aus der klimaschädlichen Braunkohle stärker als andere Regionen. Es ist eine Frage der gesellschaftlichen Gerechtigkeit, sie beim anstehenden Umbau auch mit Bundesmitteln zu unterstützen“, sagt Graichen.

Das Papier „Eine Zukunft für die Lausitz“ benennt neben dem Vorschlag für die Organisation des Strukturwandelfonds auch mögliche Projekte, die aus dem Lausitzfonds finanziert werden könnten. So beispielsweise in der Wirtschaftssäule das „1-Gigawatt-für-1-Gigawatt“-Programm, wonach je Gigawatt abgeschalteter Braunkohlekraftwerksleistung ein Gigawatt Erneuerbare-Energien-Anlagen oder Stromspeicher installiert werden. Im Bereich Wissenschaft wird unter anderem die Gründung eines Fraunhofer Instituts für die Dekarbonisierung der Industrie vorgeschlagen, da hier ein großes Feld für die künftige angewandte Forschung existiert. Die kommunale und regionale Infrastruktur könnte unter anderem durch den Ausbau der Bahnstrecken Berlin-Cottbus und Görlitz-Dresden sowie die Installation eines Highspeed-Internets auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden.

Die Mittel für die Zivilgesellschaft schließlich sollen in eine zu gründende „Zukunftsstiftung Lausitz“ fließen, die ein breites Spektrum von Aktivitäten in der Region fördert: Traditions- und Brauchtumspflege zählen dazu ebenso wie die Ausrichtung von Festivals, die Förderung der Kunst und die Unterstützung von Initiativen aus den von Umsiedlung bedrohten Dörfern, aber auch Starthilfen für innovative Kleinunternehmen. „Immer noch verlassen mehr junge Menschen die Lausitz als hinzukommen, so dass immer mehr Betriebe Schwierigkeiten bekommen, qualifizierte Zukunftsarbeitsplätze zu besetzen“, sagt Agora-Direktor Graichen. „Noch mehr als Gewerbegebiete sind es aber Menschen, die eine Region entwickeln. Sie müssen vor Ort ein attraktives gesellschaftliches Leben und kulturell interessantes Angebot vorfinden. Dazu soll die Zukunftsstiftung Lausitz auch langfristig einen wichtigen Beitrag leisten.“

Das Papier „Eine Zukunft für die Lausitz“ wurde heute im Stadthaus von Cottbus vorgestellt und von Vertretern kommentiert, die den vier vorgeschlagenen Säulen des Lausitzfonds zugeordnet werden können: Christine Herntier (Bürgermeisterin von Spremberg), Dr. Wolfgang Krüger (Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Cottbus), Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach (Präsident der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus -Senftenberg), sowie Pfarrer Burkhard Behr (Leiter des neuen Zentrums für Dialog und Wandel der evangelischen Kirche).

Agora Energiewende ist ein politisch und wirtschaftlich unabhängiges Denk- und Politiklabor in Berlin. Es ist stiftungsfinanziert und hat sich dem Erfolg der Energiewende gemäß der von der Bundesregierung gesetzten Klima- und Energieziele verschrieben. Hierzu zählt, neben einer Reduktion der Treibhausgasemissionen und einer bezahlbaren Umstellung des Energiesystems auf Erneuerbare Energien, auch die gesellschaftliche Umsetzbarkeit der Energiewende. „Die Energiewende muss nicht nur ökonomisch und ökologisch, sondern auch sozial gelingen – gerade auch für die Bürgerinnen und Bürger der Lausitz. Dafür braucht es Perspektiven jenseits der Braunkohle“, sagt Graichen. Deshalb hat sich Agora Energiewende mit dem Papier „Eine Zukunft für die Lausitz“ in der Region engagiert.

Das 60-seitige Papier steht kostenfrei zum Download auf der Webseite www.agora-energiewende.de zur Verfügung.

DIE WICHTIGSTEN FRAGEN ZUR ENERGIE-EIGENVERSORGUNG



Leben mit der Energiewende TV - 344. Sendung - Erstsendung 16.10.2017 DIE WICHTIGSTEN FRAGEN ZUR ENERGIE-EIGENVERSORGUNG Wie errechnet man die Strom-Gestehungskosten? Also was kostet eine Kilowattstunde Strom aus einer Photovoltaik-Anlage inklusive Hauskraftwerk bzw. Stromspeicher? Was sollten die Interessenten wissen, bevor sie sich an das Thema in der Realisierung heranwagen? Wie ist der Informationsstand der Kundschaft und wie gehen diese vor? Gleichzeitig möchten wir erfahren, welche Kundengruppen es gibt und wofür diese von Seiten des Installateurs Verständnis haben sollten? Zum Beispiel, wenn sich der Spediteur mit seiner Lieferung um einen Tag verzögert. Besonders interessant: Frank Farenski kann nicht mit dem Taschenrechner umgehen und hat Schwierigkeiten, die Stromgestehungskosten auszurechnen. Leben mit der Energiewende TV ist zu Gast bei pure-energien. Wir wollen von Geschäftsführer Dietmar Hergesell wissen, wie die wichtigsten Fragen von Interessenten lauten. Weitere Informationen: www.pure-energien.de Aufzeichnung aus Ingolstadt Moderation Frank Farenski

Diese Bio-Jeans sind billiger als Markenjeans - Utopia.de

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Jeans von Fair Fashion-Labels wie Armedangels, Nudie Jeans oder Wunderwerk sehen gut aus, sind bio, fair, langlebig – und oft billiger als Markenjeans. Wir zeigen dir vier Damen-Modelle, die das beweisen und dabei eine bessere Figur machen als Diesel und Co.

Dokumentation enthüllt: H&M verbrennt tonnenweise neue Kleidung - Utopia.de

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H&M verbrennt offenbar jedes Jahr tonnenweise ungetragene Kleidung – das zeigt eine aktuelle Reportage eines dänischen Fernsehsenders. H&M bestritt die Vorwürfe zunächst, lenkte dann aber ein und lieferte eine fragwürdige Erklärung.

Ökostrom-Label: die wichtigsten Siegel im Vergleich

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Ökostrom-Label sollen die Einhaltung wichtiger Kriterien garantieren und einen Vergleich ermöglichen. Allerdings gibt es mehrere Ökostrom-Siegel – die teils auch unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Utopia.de sagt, auf welche Ökostrom-Label du dich verlassen kannst, und nennt die Haken.

Urteil: Keine Sinnlos-Kurse für Hartz IV Bezieher

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Wegweisendes Urteil: Behörden dürfen nicht einfach Sinnloskurse vermitteln
Hartz IV Bezieher müssen vom Jobcenter vermittelte unpassende Kurse nicht akzeptieren. Das urteilte aktuell das Leipziger Sozialgericht (Aktenzeichen: S 1 AL 251/15). Damit gaben die Richter einer 61jährigen Ingenieurin Recht, die sich vehement gegen eine Sinnlosmaßnahme gewehrt hatte.

DIY or DIE - "Kunst für Alle" GP



ECLAT Festival 2017 Stuttgart Jagoda Szmytka: “DIY or DIE” – vaudeville in 5 parts with 5 real-life satellites MAM. Manufaktur für Aktuelle Musik Max Haft – e-violin Caleb Salgado - e-bass Richard Haynes - clarinet Alexander Hadjiev - bassoon Stephen Menotti - trombone Nicholas Reed – percussion Paul Hübner – trumpet solo Sławek Bendrat – dance solo & choreography Jagoda Szmytka – vocals Matthias Schneider-Hollek – sound direction Jakob Berger, Willy Binz – production

Jagoda Szmytka DIY or DIE ouverture



Eclat Festival 2017 Stuttgart, Germany Jagoda Szmytka: “DIY or DIE” – vaudeville in 5 parts with 5 real-life satellites Jagoda Szmytka - Gesamtkunstwerk (direction, text, composition, set, staging) “DIY or DIE” parts (02.02.2016, Theaterhaus/T2) Part 1: the WALL Part 2: MILLENNIALS Part 3: LULLABY Part 4: on TOP Part 5: RIOT MAM. Manufaktur für Aktuelle Musik Max Haft – e-violin Caleb Salgado - e-bass Richard Haynes - clarinet Alexander Hadjiev - bassoon Stephen Menotti - trombone Nicholas Reed – percussion Paul Hübner – trumpet solo Sławek Bendrat – dance solo & choreography Jagoda Szmytka – vocals Matthias Schneider-Hollek – sound direction Jakob Berger, Willy Binz – production “DIY or DIE” real-life extensions (02-04.02.2016, various locations) Satellite 1: climb up the WALL* Satellite 2: MILLENNIAL play** Satellite 3: who will sing me LULLABY*** Satellite 4: on TOP take a shot**** Satellite 5: join the real RIOT

Stuttgart: Kostenfallen bei Stuttgart 21: Wie der Denkmalschutz das Bauen teurer macht | SÜDKURIER Online

Stuttgart: Kostenfallen bei Stuttgart 21: Wie der Denkmalschutz das Bauen teurer macht | SÜDKURIER Online



Im Stuttgarter Stadtzentrum wird ein altes Gebäude wegen Denkmalschutzes erhalten. die Bauarbeiten für Stuttgart 21 finden drum herum statt, und darunter. Ein Lehrstück, wie der Denkmalschutz das Bauen teurer macht.

Der Postillon: Erster Sondierungserfolg: Union, FDP und Grüne einigen sich auf kohlebetriebene Windräder

Der Postillon: Erster Sondierungserfolg: Union, FDP und Grüne einigen sich auf kohlebetriebene Windräder



Die Jamaika-Koalition rückt einen Schritt näher: Nach ersten Verhandlungen haben sich Union, FDP und Grüne auf kohlebetriebene Windräder als erstrebenswerte Primärenergiequelle in Deutschland geeinigt. Mit dem Kompromiss bleiben die energie- und umweltpolitischen Ziele aller Koalitionspartner gewahrt.

Netzentgelte: Bundesverfassungsgericht schwächt Rechte der Stromkunden


Hamburg/Karlsruhe (ots) - Das Bundesverfassungsgericht hat mit einem heute veröffentlichten Beschluss die Rechte der Nutzer von Strom- und Gasnetzen geschwächt. Das Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick hatte in Karlsruhe für sein Grundrecht auf eine wirksame gerichtliche Überprüfung der Netzentgelte geklagt. Diese Verfassungsbeschwerde wurde nicht zur Entscheidung angenommen.

Dazu erklärt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft von LichtBlick: "Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes ist eine schlechte Nachricht für Deutschlands Stromkunden und die Energiewende. Die Finanzierung der Strom- und Gasleitungen bleibt auch in Zukunft eine Blackbox. Eine wirksame rechtliche Kontrolle der Netzkosten ist nicht möglich. Leider lässt das Gericht keine Bereitschaft erkennen, sich mit der unbefriedigenden Regulierungspraxis in Deutschland auseinanderzusetzen."

Die Entgelte der 1500 Strom- und Gasnetzbetreiber werden von der Bundesnetzagentur bzw. den zuständigen Landesbehörden genehmigt. Netznutzer wie LichtBlick können bei Zweifeln an der festgelegten Gebührenhöhe eine gerichtliche Prüfung verlangen. Zuletzt hatte der Bundesgerichtshof die Hürden für die rechtliche Überprüfung genehmigter Netzentgelte jedoch deutlich erhöht. Dagegen hatte LichtBlick Verfassungsbeschwerde eingelegt, weil das Unternehmen seine Grundrechte verletzt sieht. Im konkreten Verfahren hatte LichtBlick in vier Fällen gegen überhöhte Netzentgelte der RWE-Töchter Westnetz und Mitnetz geklagt.

"Alle vorgesehenen Rechtsinstrumente zur Kontrolle der Netzentgelte durch die Netznutzer sind stumpfe Schwerter: Beiladungsersuche zu den behördlichen Genehmigungsverfahren werden regelmäßig abgelehnt. Genehmigungsbescheide werden ausschließlich geschwärzt veröffentlicht. Und die zivilrechtliche Kontrolle ist durch die Rechtsprechung massiv eingeschränkt. Leider haben die Karlsruher Richter sich nicht mit diesen Mängeln der gängigen Regulierungspraxis beschäftigt. Offenbar ist eine wirksame Kontrolle der Netzentgelte nicht erwünscht", erläutert Lücking.

Die Entgelte für die Stromleitungen zahlen Haushalte und Industrie über ihre jährliche Stromrechnung. Die Netzentgelte sind in den letzten Jahren trotz Regulierung deutlich gestiegen. Sie sind heute der größte Einzelposten auf der Stromrechnung. Ein Durchschnittshaushalt zahlt 2017 rund 287 Euro für das Netz - das entspricht etwa einem Viertel der gesamten Stromkosten. Pro Jahr fließen schätzungsweise 18 bis 22 Milliarden Euro in die Kassen der Netzbetreiber. Die genauen Kosten sind aufgrund der intransparenten Regulierungspraxis nicht bekannt.

Weitere Informationen: Ein Hintergrundpapier (PDF, 13 Seiten) zu Netzkosten und zur derzeitigen Regulierungspraxis kann unter www.lichtblick.de/presse heruntergeladen werden.

Über LichtBlick:

LichtBlick ist ein Energie- und IT-Unternehmen. Über eine Million Menschen - die LichtBlicker - vertrauen bereits auf die reine Energie des Pioniers und Marktführers für Ökostrom und Ökogas. Das innovative Unternehmen entwickelt mit dem SchwarmDirigenten die IT-Plattform der Energiewende zur intelligenten Vernetzung dezentraler Kraftwerke, Speicher und Lasten. LichtBlick beschäftigt 430 Mitarbeiter und erzielte 2016 einen Umsatz von rund 670 Millionen Euro. Info: www.lichtblick.de

Greenpeace Energy fordert AKW-Baustopp und bessere Beteiligung am Prüfverfahren


Internationale Umweltprüfung zu Hinkley Point C


Hamburg (ots) - Der deutsche Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy fordert von der britischen Regierung, die Bauarbeiten am Atomkraftwerk Hinkley Point C einzustellen, bis dessen ökologische Auswirkungen auf Nachbarländer abschließend geprüft sind. Eine entsprechende offizielle Einwendung hat Greenpeace Energy heute im Rahmen der grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zum geplanten AKW-Bau an die britische Regierung geschickt. "Internationale Umweltabkommen gelten auch für Großbritannien. Deshalb muss Premierministerin May die Umweltprüfung unter Beteiligung der Nachbarstaaten neu aufrollen und die Baugenehmigung für Hinkley Point C aussetzen", sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy.

Großbritannien hatte die Baugenehmigung für Hinkley Point C bereits 2013 erteilt. Eine internationale UVP-Beteiligung, wie in der internationalen Espoo-Konvention und der EU-Richtlinie zur Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschrieben, wurde von den zuständigen britischen Behörden nicht gestartet, weil diese keine "signifikanten grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen" von Hinkley Point C als nicht-existent erklärten. Erst nach erfolgreichen Beschwerden aus Deutschland und Urteilen der zuständigen internationalen Beschwerde-Gremien beteiligt die Regierung in London nun nachträglich auch Akteure aus betroffenen Anrainerstaaten - das können Privatpersonen, Unternehmen, Organisation oder staatliche Institutionen sein. Sie können bis zum Fristende am Freitag entsprechende Stellungnahmen abgeben. Großbritannien will die Einwendungen im weiteren Genehmigungs- und Aufsichtsverfahren prüfen, sofern daraus "neue grenzüberschreitende Auswirkungen" erkennbar sind, wie es im offiziellen Verfahrenstext heißt.

In seiner Stellungnahme zu den ökologischen Auswirkungen von Hinkley Point C benennt Greenpeace Energy unter anderem die möglichen Auswirkungen eines schweren Atom-Unfalls in Hinkley Point C sowie dessen Wahrscheinlichkeit aufgrund von technischem Versagen, Naturkatastrophen oder Terrorangriffen. Das "beträchtliche Restrisiko eines schwerwiegenden Unfalls mit erheblichem Austritt radioaktiver Substanzen" sei von den zuständigen Genehmigungsbehörden bislang unterschätzt worden. Auch deshalb sei eine grenzüberschreitende Beteiligung der Öffentlichkeit dringend geboten, so Greenpeace Energy.

"Die Öffentlichkeit in den Nachbarstaaten hätte internationalen Normen gemäß bereits vor der Baugenehmigung beteiligt und angehört werden müssen", kritisiert Sönke Tangermann, "deshalb ist das entstehende AKW ein rechtswidriger Schwarzbau." Er kritisiert zudem weitere Punkte im Beteiligungsverfahren, die es der deutschen Öffentlichkeit erschweren, mit Einwendungen zu reagieren. So stellte die britische Regierung wichtige Dokumente lediglich auf Englisch bereit, die zudem elektronisch nur eingeschränkt bearbeitet werden konnten. Auch eine mündliche Anhörung in Deutschland war nicht vorgesehen.

Die Energiegenossenschaft fordert daher, nun endlich ein rechtssicheres Prüfverfahren zu den grenzüberschreitenden Auswirkungen von Hinkley Point C durchzuführen, das auch einen mündlichen Erörterungstermin in Deutschland beinhaltet. "Da es öffentliche Anhörungen in Großbritannien bereits gab, würden die betroffenen Menschen in den Nachbarländern ansonsten im Verfahren diskriminiert", argumentiert Tangermann. Er hofft, dass möglichst viele Einwendungen aus Deutschland bei der zuständigen britischen Behörde eingehen: "Auch staatliche Stellen wie das Bundesumweltministerium oder die Regierungen der am nächsten an Großbritannien liegenden norddeutschen Küstenländer sollten sich an diesem Prozess beteiligen."

Akteure aus Deutschland haben noch bis Freitag, 20. Oktober 23:59 Uhr Gelegenheit, Stellungnahmen im Rahmen des Beteiligungsverfahrens abzugeben. Greenpeace Energy hat seine Einwendung online veröffentlicht, um den Text anderen Interessierten für eigene Stellungnahmen zur Verfügung zu stellen. Die vollständige Stellungnahme von Greenpeace Energy im grenzüberschreitenden Umweltprüfverfahren steht in Deutsch und Englisch unter www.no-point.de zum Download bereit.

NABU: 12,7 Millionen Vogelbrutpaare in Deutschland verloren

NABU: 12,7 Millionen Vogelbrutpaare in Deutschland verloren
Drastischer Vogelschwund in Deutschland. 
Quellenangabe: "obs/NABU"


Berlin (ots) - Laut einer aktuellen Auswertung des NABU hat Deutschland in nur zwölf Jahren 12,7 Millionen Vogelbrutpaare verloren (zwischen 1998 und 2009). Das entspricht 15 Prozent des Bestandes von 1998. Die summierte Zahl der Brutpaare aller Vogelarten ging in diesem Zeitraum von 97,5 auf 84,8 Millionen Paare zurück. Die Auswertung beruht auf den Vogelbestandsdaten, die die Bundesregierung 2013 an die EU gemeldet hat. Bislang war jedoch nur die Zu- oder Abnahme auf Artenebene im Gespräch, nicht was die Ergebnisse für die Gesamtzahl bedeuten. Die Zahlen machen vor allem deutlich, dass zwar manche seltenen Arten zunehmen, dafür aber häufige und weit verbreitete Arten massiv abnehmen.

"Aufgrund dieser dramatischen Zahlen muss man von einem regelrechten Vogelsterben sprechen. Während wir es schaffen, große und seltene Vogelarten durch gezielten Artenschutz zu erhalten, brechen gleichzeitig die Bestände unserer Allerweltsvögel ein. Sie finden einfach in unserer heutigen aufgeräumten Agrarlandschaft außerhalb von Naturschutzgebieten keine Überlebensmöglichkeiten mehr", sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

20 Prozent der verlorengegangenen Vögel stellt allein der Star, frisch gekürter Vogel des Jahres 2018. Mit fast 2,6 Mio. Brutpaaren weniger, ist diese Art besonders betroffen. Die häufigen Arten Haussperling, Wintergoldhähnchen und Buchfink folgen auf den nächsten Plätzen. Neben dem Star finden sich mit Feldlerche, Feldsperling und Goldammer drei weitere Vögel der Agrarlandschaft unter den zahlenmäßig größten Verlierern. "Sowohl bei den seltenen als auch bei den häufigen Arten, sind die Vögel der Agrarlandschaft am stärksten betroffen. In der Entwicklung unserer landwirtschaftlich genutzten Flächen ist auch der mutmaßliche Grund für diesen massiven Bestandseinbruch zu suchen", sagt NABU-Vogelexperte Lars Lachmann.

Im betroffenen Zeitraum hat der Anteil an artenreichen Wiesen und Weiden oder Brachflächen drastisch ab-, dagegen der intensive Anbau von Mais und Raps stark zugenommen. Ein verblüffend ähnliches Muster wie bei der Entwicklung der Vogelzahlen zeigt sich bei der Zahl der Insekten: Eine gestern in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlichte Studie hat bisherige dramatische Befunde zum Insektenrückgang in Nordwestdeutschland bestätigt. Seit den 90er-Jahren hat dort die Biomasse der Fluginsekten zwischen 76 bis 81 Prozent abgenommen. Durch die große Anzahl der untersuchten Standorte und Lebensräume kann die Studie als repräsentativ für ganz Deutschland erachtet werden. "Ein direkter Zusammenhang mit dem Vogelrückgang ist sehr wahrscheinlich, denn fast alle betroffenen Arten füttern zumindest ihre Jungen mit Insekten", so Lachmann.

Der NABU fordert die Koalitionsparteien einer neuen Bundesregierung daher dringend dazu auf, die Notbremse zu ziehen, und eine grundlegende Reform der Agrarförderung auf EU-Ebene durchzusetzen. Öffentliche Gelder sollen nicht mehr mit der Gießkanne verteilt werden, sondern aus einem Naturschutzfonds an Landwirte für konkrete öffentliche Naturschutzleistungen gezahlt werden. "Nur so lässt sich das Verschwinden der Vögel vor unseren Augen aufhalten und rückgängig machen, bevor es zu spät ist", so Lachmann.

Die komplette Auswertung und weitere Informationen unter: www.NABU.de/vogelsterben

Eine Infografik "Drastischer Vogelschwund in Deutschland" zum kostenlosen Download gibt es unter www.NABU.de/pressebilder_vogelsterben

Der Nationale Bericht Deutschlands nach Art. 12 der Vogelschutzrichtlinie an die EU ist verfügbar unter www.bfn.de/0316_vsbericht2013.html

Webseite zum Insektensterben: www.NABU.de/insektensterben

Link zur frei zugänglichen Insektenstudie "More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas": http://journals.plos.org/plosone/

NABU: Internationales Forscherteam bestätigt dramatisches Insektensterben


Berlin (ots) - Ein internationales Forscherteam aus den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland hat die dramatischen Befunde zum Insektenrückgang in Nordwestdeutschland in einer jetzt in der internationalen Online-Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlichten Studie bestätigt. Die Forscher stellten damit die Beobachtungen des Entomologischen Vereins Krefeld auf eine wissenschaftlich abgesicherte Basis. So ist mit den Biomasseverlusten bei Fluginsekten von 76 bis 81 Prozent seit den 1990er Jahren ein klarer Negativ-Trend erkennbar. Insgesamt wurden in einem Zeitraum von 27 Jahren 63 Standorte in Schutzgebieten unterschiedlichster Lebensräume des Offenlandes überwiegend in Nordwestdeutschland untersucht, wobei der Rückgang überwiegend im Flachland festgestellt wurde.

"Wir haben es mit einer höchst dramatischen und bedrohlichen Entwicklung zu tun. Allein die Tatsache, dass es sich bei allen Untersuchungsflächen um verinselte Standorte innerhalb von Schutzgebieten handelt, in deren Umfeld zu mehr als 90 Prozent konventionelle Agrarnutzung stattfindet, legt einen negativen Einfluss durch die Landwirtschaft nahe", sagt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Die neue Bundesregierung müsse sich umgehend auf EU-Ebene für einen Kurswechsel in der Agrarpolitik einsetzen sowie einen Schwerpunkt auf Erforschung und Schutz der biologischen Vielfalt legen. Der NABU fordert ein Deutsches Zentrum für Biodiversitäts-Monitoring in Trägerschaft von Wissenseinrichtungen sowie den zügigen Aufbau eines bundesweiten Insekten-Monitorings. Als Vorbild für ein bundesweites Insekten-Monitoring könnte NRW dienen, wo 2017 die Beprobung von 100 Standorten angelaufen ist.

Der Landesvorsitzende des NABU NRW, Josef Tumbrinck, begleitet die Arbeiten des Entomologischen Vereins Krefeld seit Jahren. Seiner Einschätzung nach finden in ganz Deutschland und wahrscheinlich auch in anderen europäischen Ländern ähnliche Entwicklungen statt: "Früher mussten wir Autoscheiben nach ein oder zwei Stunden Fahrt wieder von Insekten säubern und an Straßenlaternen flogen massenhaft Insekten. Heute ist das meist nicht der Fall. Diese Beobachtungen wurden mir vielfach aus allen Regionen des Landes mitgeteilt." Langzeit-Untersuchungen aus anderen Staaten liefern Hinweise darauf, dass es sich nicht nur um ein deutsches Phänomen handelt. Auch von der EU offiziell bestätigte Bestandsrückgänge von Vögeln, die auf Insekten als Nahrungsgrundlage angewiesen sind, dürften höchstwahrscheinlich zu einem wesentlichen Teil auf den Insektenschwund zurückzuführen sein.

Professor Dave Goulson von der Sussex University und Co-Autor der Studie, ist zutiefst beunruhigt über diese Entwicklungen: "Insekten machen etwa zwei Drittel allen Lebens auf der Erde aus. Wie es scheint, machen wir große Landstriche unbewohnbar für die meisten Formen des Lebens, und befinden uns gegenwärtig auf dem Kurs zu einem ökologischen Armageddon. Bei dem derzeit eingeschlagenen Weg werden unsere Enkel eine hochgradig verarmte Welt erben."

Die aktuelle Veröffentlichung arbeitet heraus, dass die zusätzlich in die statistische Auswertung eingeflossenen Daten zu Veränderungen des Klimas und von Biotopmerkmalen den überwiegenden Teil der Insektenverluste nicht erklären. Hingewiesen wird jedoch auch darauf, dass mangels verfügbarer Daten die potenziellen Einflussfaktoren, so zum Beispiel zur Pestizidbelastung aus direkt umliegender Agrarnutzung nicht berücksichtigt werden konnten, weil die Datenlage nicht transparent ist.

In der Regel ist die intensive landwirtschaftliche Nutzung im Rahmen der so genannten guten fachlichen Praxis am Rande von Naturschutzgebieten ohne Einschränkung erlaubt. Viele mit Pestiziden behandelte Flächen befinden sich sogar inmitten von Naturschutzgebieten. "Bis heute muss den Naturschutzbehörden nicht mitgeteilt werden, welche Pestizide in welcher Mischung und Menge auf Ackerflächen innerhalb vieler Schutzgebiete ausgebracht werden", kritisiert Tumbrinck. Ein Verbot müsste in der jeweiligen Schutzgebietsverordnung eines Gebietes ausgesprochen werden. Das wird aber nur in wenigen Fällen gemacht. Es fehlt also offensichtlich ein ausreichendes Risikomanagement, obwohl dieses nach der aus dem Jahr 2009 stammenden EU-Richtlinie für die "nachhaltige Verwendung von Pestiziden" zur Abwehr negativer Einflüsse auf Schutzgebiete vorgeschrieben ist.

Damit nimmt der Druck auf die Insektenwelt weiter zu. Insbesondere die weltweit in der Kritik stehenden hochwirksamen Insektengifte aus der Stoffklasse der Neonikotinoide müssen umgehend und vollständig vom Markt genommen werden. Der NABU fordert, die EU- und länderübergreifenden Zulassungsverfahren für derartig toxische Chemikalien dringend zu überarbeiten und dabei zwingend die Wirkungen für typische Ökosysteme realitätsnah in die Prüfverfahren zu integrieren.

Mehr Infos:

Veröffentlichung "More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas": Fachartikelnummer DOI: 10.1371/journal.pone.0185809

www.NABU.de/insektensterben

http://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/insektenstudie/
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